9 Nächte Bermuda und Karibik auf der EXPLORER OF THE SEAS

Geschrieben vor 12 Jahren von Irma live auf Hoher See.

New York, Bermuda, St Maarten, St Thomas, San Juan (Puerto Rico), New York

Der ganze Reisebericht


Mittwoch, 1. August 2007

Meinersen New York Anreise

Soooo früh aufstehen aber na ja, es geht ja in Urlaub: in die Staaten. Schon um 4 Uhr sind wir wach, also vor dem Weckerklingeln. Gegen 6 Uhr trudelt ein Teil unserer Mitreisenden (Caro, Matthias, Julia, Anette, Georg, Edith, Christine, Annegret, Heinrich, Bernd und ich, also Irma) ein und wir fahren zusammen zum Meinerser Bahnhof, um nach Hannover zu fahren, wo wir auf dem Bahnsteig Meli treffen. Im ICE nach Düsseldorf sitzt schon die Wolfsburger Truppe (Maileen, Alex, Torsten, Ari, Basti). Alle sind putzmunter und voller Vorfreude auf unsere Studienabschluss-Belohungstour oder den wohlverdienten Sommerurlaub. Im Düsseldorfer Flughafen treffen wir Nina und Barbara, womit unsere 19köpfige Reisegruppe komplett ist. Zügig checken wir ein zusammen mit Cool and the Gang, die gerade von einem Konzert in Istanbul auf ihrem Rückflug nach NY sind. Ein kleiner Plausch mit Mr. Cool (dem Bandchef) und ein paar Fotos sind für die wirklich coolen Jungs selbstverständlich (übrigens könnten wir sie für einen Auftritt buchen für nur ca. 65.000 $, gar nicht so viel, wenn man bedenkt, was z. B. ein Jumbojet kostet). Eineinhalb Stunden müssen wir im Flugzeug sitzen, bevor wir endlich starten können, weil irgendwelche kleineren Arbeiten an der Maschine noch zu erledigen waren. Aber dann geht´s endlich los. Wir sind auch schon hungrig und freuen uns über das Mittagessen, das auch gar nicht so schlecht schmeckt ... Die Flugzeit vertreiben wir uns mit schnökern und schmökern, mit lesen, rätseln, schlafen, auf- und abwandern in den Gängen und hatten eigentlich auf eine kleine Gesangseinlage von Cool und seinen Mannen gehofft, die jedoch allesamt in einen Tiefschlaf gefallen waren. Letztlich ist der Flug doch schnell vorüber, eine Stunde ungefähr dauert es, bis wir alle mit den vielen, vielen anderen Leuten durch die Immigration sind und dann erwischt es Alex!!! So ein Pech! Er wird mit seinem neuen Reisepass hin und her geschickt, bis er endlos lange warten muss, um einen Stempel und ein OK von einem Immigration-Officer zu bekommen und erst dann das Flughafengebäude verlassen zu dürfen. Bernd bleibt bei ihm. Wir anderen fahren mit dem bestellten Bus, der auch schon drei Stunden auf uns wartet (wegen des verspäteten Abflugs) und wirklich gewartet hat!, nach New Jersey zu unserem Hotel. Ruck Zuck checken wir ein, machen uns kurz frisch und treffen uns nebenan bei Ruby´s zum Dinner. Jetzt ist doch wohl der Wurm drin: wir müssen ca. 20 Minuten auf einen Tisch warten! Und wir sind jetzt alle hungrig und müüüüüüde. Einige von uns bestellen Essen "to go" und gehen mit ihren Päckchen wieder ins Hotel. Wir anderen bekommen doch schnell einen Tisch und trinken erstmal ein schönes, kühles Bier und essen Burger. Pünktlich, als das Essen auf dem Tisch steht, kommt Bernd und berichtet, dass Alex glücklich im Hotel angekommen ist. Sie haben Bus und Shuttle genommen und keiner im Airport gab ihnen eine Auskunft, warum Alex warten musste.

Donnerstag, 2. August 2007

New York

Wie immer wachen wir früh auf. Morgens um 6 telefonieren wir schon mit Deutschland und trinken Kaffee im Bett. Heute steht Manhattan auf dem Plan. Ausgeschlafen und guter Dinge kommen alle nach und nach zum Frühstück mit Waffeln, Toast und gekochten Eiern auf Plastiktellern undbechern. Typisch fürInns und im Preis enthalten. Unser Bus ist wieder pünktlichst da. Auf geht´s durch den Lincoln Tunnel nach Manhattan. Unsere deutsche Reiseleiterin Edith (lebt seit 30 Jahren in NY) und Klaus (Freund unserer Kinder, der 1 Jahr in USA studiert) steigen zu. Edith beweist sich schnell als sehr kompetente Stadtführerin, die uns sympathisch und mit Humor über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und geschichtlichen Eckpunkte aufklärt. Der Busfahrer wühlt sich geschickt durch den Wust von Taxen, Autos, Lastern und anderen Bussen. Bei einem Spaziergang zum Strawberryfield im Central Parc sehen wir ein Rondell aus Pflastersteinen zu Ehren John Lennons, in dessen Mitte Imagine zu lesen ist. Ein kurioser Mann schmückt dieses Denkmal täglich mit Blumen. Es ist so interessant, dass uns die schwüle Hitze von 32 Grad nicht schrecken kann. Wir fahren rund um den Central Park, an dessen nördlicher Seite Harlem liegt. Richtung Süden geht´s weiter vorbei an den wichtigen Museen (Metropolitan, Guggenheim ...), die 5. Avenue entlang, sehen Trump Tower, St. Patricks Cathedrale, Cartier, Designershops von Rang und Namen, Disney Shop, Mac Donald und und und und dann rechts am Rockefeller Plaza (wo zur Weihnachtszeit der berühmte Weihnachtsbaum und die Eislauffläche sind) vorbei, Radio City Music Hall zum Timessquare. Mitten im totalen Stau sehen wir den (fast) nackten Cowboy, der hier immer auf der Strasse rumläuft (Personen wechseln). Fotostop machen wir am Empire State Building und demBügeleisen, bevor wir im Battery Park in Lower Manhattan (Südspitze) aussteigen, um Miss Liberty zu sehen und um ihre Geschichte zu hören. Von hier aus gehen wir in den Wintergarten im World Trade Center, um von oben in Ground Zero zu sehen, wo der U-Bahnbau beendet und dasgrosse Loch beinahe wieder zugebaut ist. Hier erzählt Edith wieder Begebenheiten von dem großen Unglück und der Tragik vom 11. September 2001. Ihr Sohn hatte eine hochdotierte Stelle in den Twin Towers angeboten bekommen und sie ausgeschlagen. Statt dessen bekam sein Freund diesen Posten und er hat das Unglück nicht überlebt. So weiss sie viel zu berichten, was uns die ganze Tragweise dieses Desasters wieder in Erinnerung ruft. Eine kleine Aussichtsschleife entlang des Ostufers von Manhattan vorbei an Brooklyn Bridge, Manhattan Bridge und United Nations Gebäude schließt die aufregende Besichtigungstour ab. Edith verlässt und an der 8. Strasse Klasse, Edith, das war eine bereichernde und unterhaltsame Stadtführung Vielen Dank dafür! Der Bus bringt uns zurück nach New Jersey und setzt uns an der Garden Village Mall ab. Hier wollen wir mit essen und bummeln uns den späten Nachmittag verbringen. Es ist schon beinahe 16 Uhr als wir hier ankommen. Nach und nach kommen alle zurück zum Hotel (was zu Fuß möglich ist). Unsere Youngsters belagern den Indoor Pool und den Fitnessraum und wollen noch zu Ruby´s essen gehen. Wir anderen sitzen noch in der Hotellounge bei einem Bier zusammen. Nur Julia, Anette und Georg sind noch mal zur Mall gegangen. Ein wenig müssen wir noch unser Jetlag wegschlafen und gehen bald zu Bett.

Freitag, 3. August 2007

Cape Liberty Cruise Port, Bayonne Explorer of the Seas

Punkt 11 Uhr morgens fahren wir mit dem Bus zum Cruise Port, wir sind ein wenig aufgeregt. Heute gehen wir aufs Schiff! Ein Foto vorm Hotel bzw. vorm Bus von uns allen hey, unsere junge Truppe hat sich T-Shirts bedrucken lassen mit Cruise-Crew 2007 und ihren Namen darunter, das ist ja cool. Bernd ist gleich neidisch, dass er keins hat... Die Fahrt dauert ca. eine halbe Stunde, dann sehen wir unser Schiff im Hafen liegen: EXPLORER OF THE SEAS Länge: 311 Meter, Breite: 48 Meter, Tiefgang: 8,8 Meter, Passagiere: 3.114, Bruttoraumzahl: 138.000 Tonnen, Geschwindigkeit: 22 Knoten Einchecken und Boarding klappt prima. Das wir uns jetzt auf einem Schiff befinden, können einige gar nicht glauben. Da muss man schon mal staunen beim ersten Gang über die ca. 120 m lange Promenade auf Deck 5 mit ihren Shops und Bars und über die gläsernen Fahrstühle, die beinahe bis in den Himmel fahren... Ein CafÈ und ein kleiner Snack stärken uns im CafÈ Promenade, das 24 Stunden geöffnet hat. Wir suchen unsere Kabinen auf, um Wertsachen im Safe zu verstauen. Bei einer Schiffsführung bekommt unsere Gruppe einen guten Eindruck von der Grösse und dem vielfältigen Angebot der Explorer. Unsere Rundtour startet - im groben aufgezählt - auf Deck 14 (Viking Crown Lounge) über das Sonnendeck, Pooldeck, Kids-Club, Spa- und Fitnessbereich, Spa Pool über Deck 4 mit Bars und Casino zum Hubschrauberlandeplatz zum Windjammer CafÈ (Selbstbedienungs-Restaurant) auf Deck 11, wo wir uns einen Platz suchen, denn jetzt haben wir alle richtig Hunger. Inzwischen sind viele Passagiere angekommen, so dass das Restaurant gut besucht ist, denn das ist für die meisten Gäste der erste Anlaufpunkt. Den Nachmittag verbringen wir mit Erkundungen, Kofferauspacken, Sicherheitsübung (an der jeder Gast teilnehmen muss!) und Relaxen auf Deck 12. Hier warten wir bis zum Auslaufen unseres Schiffes um noch einmal einen Blick auf die Skyline von Manhattan und auf Miss Liberty zu erhaschen. Mit eineinhalb Stunden Verspätung (so lange wurden noch Koffer verladen) verlassen wir den Cape Liberty Cruise Port, New Jersey, bei Sonnenschein und karibischen Rhythmen der Poolband und einem Drink in der Hand ist fast wie Urlaub J Um 19.00 sehen wir im Theater die Welcome Show an, bei der die Sänger und Tänzer, ein Artistenpaar und ein Comedian eine Kostprobe ihres Könnens zeigen. Im Columbus Speisesaal auf Deck 5 treffen wir uns zum Dinner an den Tischen 542, 543 und 544 und studieren erst einmal die üppigen Speisekarten. Wer sich nicht entscheiden kann, bestellt eben doppelt und wundert sich, dass man (fast) alles schaffen kann, was gebracht wurde. Oder ein zweiter Nachtisch ist ja auch nicht schlecht ... Da Julia unsere Jüngste kürzlich ihren 12. Geburtstag hatte bekommt sie als Überraschung ein Törtchen mit Kerze und ein Happy Birthday von unseren Waitern und uns allen mit viel Hurra als sie die Kerze auspustet. Nach 23 Uhr sehen wir die bunte, typisch amerikanische Welcome Parade in der Promenade an, der voran eine Schottische Dudelsack Band marschiert, die wohl Urlaub auf der Explorer macht. Gegen Mitternacht sind wir müde die jungen Leute jedoch machen noch das Schiff unsicher.

Samstag, 4. August 2007

Seetag

Mit Frühsport und einem ausgedehnten Frühstück mit allem drum und dran beginnen wir den Tag. Heute bummelt jeder ein bisschen herum sonnen, schwimmen, shoppen in der Promenade bis wir um 5 Uhr nachmittags die Eisshow im Studio B auf Deck 3 anschauen. Begeistert geben wir Zwischenapplaus für gewagte Sprüngen, Hebefiguren und Spezial-Effekten und können uns nicht satt sehen an den hübschen Eisläufern und den fantastischen Kostümen. Christine sagt, sie hätte am liebsten die gesamte Show gefilmt, weil alles so schön war (die Show ist auch für uns neu, sie läuft erst seit zwei Wochen). Jetzt brezeln wir uns auf heute ist der erste Gala-Abend mit Captain`s Empfang. In der Maharajas Lounge steht der Kapitän zum Fototermin bereit und wir bleiben hier bei Sekt und Musik und Tanz sitzen bis zum Dinner. Hmmm, das schmeckt ja wieder lecker! Wenn nur die Auswahl zwischen Vorspeisen, Suppen, Salaten, Hauptgängen und Desserts nicht so schwer fallen würde. Aber, wie gesagt, man kann ja ... In der Maharajas Lounge sehen wir beim Karaoke zu, da sind die Amerikaner ja unschlagbar. Die Singen und singen; und wenn sie nicht singen können, singen alle mit und der Applaus um so größer. Bald schleicht sich der eine oder andere Gähner ein und gewinnt Oberhand. Aber morgen sind wir durch mit Jetlag und topfit!

Sonntag, 5. August 2007

Kings Wharf, Bermuda

Alle sind pünktlich um halb zehn in der Aquarium Bar, von wo aus wir gemeinsam das Schiff verlassen um mit einem Bus zur Horseshoe-Bay zu fahren. Das Wetter ist auf unserer Seite, eigentlich war Regen angesagt, aber es gibt nur ein paar dicke schwarze Wolken, die vom Wind vertrieben werden. Zwischendurch ist der Himmel blau und dadurch das Wasser von einer unwiderstehlichen türkisblauen Farbe. Der rosafarbene Sand von Bermuda breitet sich vor uns aus wir wandern den Strand entlang bis dahin, wo keine Leute mehr liegen, legen unsere Handtücher aus und stürzen uns direkt in die weiss aufschäumenden Wellen. Herrlich! Das Wasser hat eine angenehme Temperatur, man möchte einfach nur drin bleiben und sich von den Wellen schaukeln lassen. Die Jungs springen natürlich lieber in die sich brechenden Wellen und sind teilweise gar nicht zu sehen. Und alle cremen sich brav ein, die Sonne brennt vom Himmel. Wie gefährlich haben wir gestern schon erfahren (sogar ich, die sich nie verbrennt, leuchte mit Bastian um die Wette). Zwischendurch kommt mal ne dunkle Wolke, es regnet leicht Zeit für Edith ihren Knirps, der schon viele Unwetter durchlitten hat, aufzuspannen und zusammen mit Christine ihre Frisur zu schützen. Ein wirklich süsses Bild! genauso niedlich sind Caro und Meli, die etwas später bei hellem Sonnenschein mit ihren weissen Hüten in einem Buch lesend in den auslaufenden Wellen stehen. Nach unserem obligatorischen Fototermin am Strand machen Spaziergänge in die kleine Bucht hinter den Felsen, gehen eine Kleinigkeit essen oder trinken in der Snackbar und kühlen uns immer wieder im angenehm kühlen Wasser ab. Der Weg zum Bus geht steil bergauf und ist bei der Wärme etwas beschwerlich. Jede halbe Stunde fährt ein Bus, mit dem wir in die Hauptstadt Hamilton fahren. Leider haben heute am Sonntag alle Geschäfte geschlossen, deshalb fahren wir mit der Fähre zurück zum Cruiseport, wo in einer kleinen Mall die Shops geöffnet haben. So haben wir zumindest im Durchfahren etwas von der Stadt gesehen. Manche stellen sich in der langen Schlange an um aufs Schiff zu gehen, andere shoppen oder trinken ein Bier, bevor alle rechtzeitig um halb fünf an Bord sind. Eine lange Dusche ist jetzt purer Luxus. Beim Dinner treffen alle frohgelaunt und hungrig ein heute gibt´s wiederum ein leckeres Menue.

Montag, 6. August 2007

Seetag

Ein Tag zum Ausruhen oder zu Sport treiben (Fitness, Fussball, Minigolf, Klettern an der Kletterwand etc.) Nachmittag am Pool wird mit viel Gejohle der beste Bauchklatscher gesucht. Plötzlich kommt ein Regenguss hernieder geprasselt, als hätte jemand den Himmel aufgeschlossen. Stören lässt sich davon aber kaum einer, weil 5 Minuten später schon wieder die Sonne scheint. Das passiert noch zwei- oder dreimal heute. Die Shoppingmeile in der Promenade wird gut frequentiert, natürlich auch von uns. Da werden glitzernde Ringe, Shirts und Täschchen gekauft und abends direkt vorgeführt. Für Bernd und mich ist heute ein besonderer Tag: Wir erneuern heute nach 25 Jahren unser Eheversprechen. Und daran sollen alle unsere Mitreisenden teilhaben. Diese Feierlichkeit ist ein Geschenk unserer Kinder zu unserer Silberhochzeit. Um 19 Uhr warten alle unsere Mitreisenden in der kleinen Kapelle (Skyline Chapel) auf Deck 15, zusammen mit Julia, der Kreuzfahrtprogramm-Administratorin, die das Traugespräch halten wird. Alle sind sehr schick angezogen und haben ein feierliches Gesicht als wir beide durch die Mitte zu dem kleinen Altar treten. Einen Brautstrauss und einen Anstecker für Bernd haben wir von RCCL bekommen. Wir sind schon etwas aufgeregt alles ist sehr feierlich. Julia lässt uns das Eheversprechen nachsagen und dann darf der Bräutigam die Braut küssen unter Beifall unserer Gruppe, von denen manch eine/r so wie wir ein Tränchen der Rührung im Auge hat. Ach, ist das schöööön! Und wir bekommen sogar Geschenke: von unserer jungen Truppe Champagner und bedruckte T-Shirts (Cruise Crew 2007 und unsere Namen) wie sie sie selbst auch haben. Wir fühlen uns geehrt, dadurch in Eure Truppe aufgenommen zu sein. Vielen Dank! Und unsere Teenager-Spätlese-Truppe (mit unserem Nesthäkchen Julia) überreicht uns eine Glückwunschkarte und wunderschöne rote Rosen, die wir natürlich versuchen mit nach Hause zu bekommen. Herzlichen Dank! Und einen dicken Dankekuss an Nina und Basti für diese wundervolle Geschenkidee! Jetzt werden Fotos geschossen wie beim Presseball. Wir kommen uns vor wie auf dem roten Teppich. Dann gibt´s Champagner und Bernd und ich schneiden die Hochzeitstorte an. Mit dabei ist immer eine kleine, sehr nette Fotografin, der ihr Arbeit sichtlich Spass macht. Sie geht später mit uns übers Schiff um uns hier und da abzulichten, wir müssen uns auf den Boden setzen und legen, ans Geländer stellen, nach rechts und links drehen und, und, und ... Bis es Zeit zum Dinner ist trinken wir mit unseren Reisefreunden den Champagner in Dizzi´s Bar. Beim Dinner sind wir noch ein wenig aufgedreht. Das Menu schmeckt uns trotzdem ausgezeichnet. Den Abend lassen wir im Maharajas ausklingen...

Dienstag, 7. August 2007

Philipsburg, St Maarten

Heute können wir es langsam angehen lassen, erst mittags kommen wir in St. Maarten an. Beim Frühstück ist der Himmel verhangen, aber es ist warm. Bis mittags klärt es sich noch auf, zumindest teilweise. Um zwei Uhr steigen wir auf den von uns gebuchten Katamaran, ein riesen Ding nur für uns. Schuhe aus und rauf! Die 4-köpfige Crew ist sehr nett und lässt die Männer gleich das Segel aufziehen. Sofort ist bei karibischen Klängen eine lockere Atmosphäre. Wir gruppieren vorne auf den Netzen und dem Sonnendeck, sogar Annegret lässt sich dazu überreden. Mit Motor und Segel fahren wir aus dem Hafen heraus, dann wird der Motor abgestellt und wir segeln im auf und ab der Wellen leise übers Meer. Stephanie und Mike bewirten uns mit Rumpunsch, der vielleicht etwas zu süffig ist (hihi) und anderen Getränken, die Musik lässt uns tanzen oder im Rhythmus schwingen. Die geplante Tour zu einer einsamen Insel können wir wegen unruhiger See heute nicht machen, dafür fahren wir an der Ostküste entlang bis zu einem Riff, wo wir schnorcheln können. Dass Wasser ist helltürkis, leider ist der Himmel wieder bedeckt und somit die Sicht etwas trübe. Trotzdem geniessen wir dieses Erlebnis, bunte Fische und viele Seeigel (leider kaum Korallen) zu sehen... Christine und Edith mögen nicht schnorcheln, sie kühlen sich lieber beim Schwimmen ab. Kaum wieder an Bord fallen wir über die bereitstehenden Snacks her. Und unsere ganz Wilden springen über Bord zu silbrigen Fischen, die wir von oben anfüttern und die sich gierig wie Piranhas auf die Brotkrumen stürzen, direkt vor unseren Schwimmern, so dass sie zurückzucken. Julia ist gar nicht mehr zu bremsen, sie springt immer wieder mit Torsten, Maileen, Caro, Georg, Basti, Meli und Matze von ca. 3 m Höhe in türkis leuchtendes Wasser. Der Anker wird eingeholt und wir segeln zur Mullet Bay. Ca 100 m schwimmen wir um uns dann an den steilen etwas grobkörnigen Strand spülen zu lassen. Wir beschmeissen uns mit Sand, suchen Muscheln, schmeissen uns in die Brandung. Matze trägt Caro auf seinen Armen durch die Wellen und Torsten und Nina bekommen von Meli ein akkurates Rücken-Sandpeeling. Rosie´s Bar mit den grünen Holztischen undBänken, den alten Kühltruhen und dem rostigen Eisengrill unter Palmen ist leider ab 5 Uhr nachmittags geschlossen, so kann Bernd gar nicht mit den Einheimischen palavern. Mit Muscheln und Steinen beladen schwimmen wir zum Boot zurück, waschen im tiefen Wasser Sand aus Haaren und Badehosen. Es wird schon dämmerig als wir die Rückfahrt (wieder mit Motor) bei Wind und Wellen mit Tanzen (Maileen und Nina sind unermüdlich damit) und noch mehr Rumpunsch antreten. Ein Abschlussfoto vorm Katamaran von uns allen mit der Crew bedeutet, dass unser Ausflug jetzt beendet ist. Eine tolle Party war das, fröhlich bis glückselig shoppen wir in den kleinen Shops und/oder gehen auf unsere Explorer zurück. Es ist gerade noch Zeit für Duschen und eine kleine Pause, bevor wir uns beim Dinner treffen. Das war ein anstrengender und erlebnisreicher Tag, trotzdem sehen die meisten von uns dieFast Forward Show im Palace Theater und probieren anschliessend um Mitternacht beimTanz unter den Sternen ein paar Häppchen vom Früchtebuffet bei der Poolparty auf Deck 11.

Mittwoch, 8. August 2007

Charlotte Amalie, St Thomas

Wunderschön liegt uns Charlotte Amalie (Hauptstadt) beim Frühstück zu Füssen. St. Thomas (nur gut 50.000 Einwohner) ist eine der US Jungferninseln, dessen Nordküste am Atlantik liegt, die Strände im Süden jedoch in der Karibischen See. Einst waren hier Piraten wie Blackbeard und Drake zu Hause, heute gehört es zu einem der begehrtesten Ziele für Touristen ein Paradies für Strandliebhaber und Shopper. Es steht unter amerikanischer Regierung, die Einwohner haben jedoch kein Wahlrecht. Mit einem open air Taxi-Bus fahren wir zu Magens Bay, einem der 10 schönsten Strände der Welt! Nicht nur die 20minütige Fahrt (Linksverkehr mit linksseitiger Steuerung!) über enge steile Strassen hinauf und hinunter ist atemberaubend auch der weite Blick auf Charlotte Amalie mit unserer Explorer und der baugleichen Mariner. Ein Blick oben vom Berg auf Magens Bay veranlasst uns zu Ahhhs und Ohhhs: ein heller Sandstreifen, gesäumt von üppigem Grün einerseits und leuchtendem türkis bis blau auf der Meerseite gibt das Bild einer übertriebenen Bildpostkarte wieder. Am Strand entlang gehen wir wie gewohnt bis dahin, wo nur vereinzelt Leute liegen. Neben uns ist schon ein Hochzeitstisch gedeckt an Magens Bay werden oft Trauungen am Strand vollzogen da haben wir ja nachher was zu gucken. Wir richten uns ein mit Handtüchern im Schatten und gehen in das absolut ruhige erfrischende Wasser lassen uns tragen und geniessen von hier aus den absolut traumhaften Blick auf die wunderschöne Bucht. An den weiter hinten gelegenen Felsen schnorcheln die Jungs und sehen einen kleinen (ca. 1 m grossen) Hai und andere bunte Fische. Gut dass ich da nicht war! Ein Spaziergang zum Restaurant oder durch Palmen, Mahagoni- und verschieden blühende und dickblättrige Bäume lädt immer wieder zum fotografieren ein. Georg entdeckt eine quietschgrüne kleine Echse, die Möwen finden jeden Krümel im Sand und stürzen sich darauf, und unzählige meist hellgelbe Schmetterling surren plötzlich in unseremgrünen Sonnendach, während sich Ari im Sand liegend langsam einen Sonnenbrand einfängt. Gegen halb drei treffen wir Maileen, Meli und Torsten, die gerade begeistert und k.o. von ihrem Tauchausflug zurückkommen und jetzt noch ein wenig den Strand geniessen wollen. Mit einigen Fotostops fahren wir jedoch zurück in die Stadt, die man gut zu Fuss erkunden kann. Wir schlendern durch ehemals alte Lagerhallen, in denen sich heute hübsche Shops und Restaurants befinden, eine kleine Oase in der zum Teil durch die Seeluft leicht verwitterten Altstadt - herrlich. Gegen 8 Uhr abends treffen wir uns an der Skybar. Ein romantisches Panorama breitet sich vor uns aus: aus 60 m Höhe blicken wir auf tausende Lichter in der Bucht und vereinzelt in den Bergen von Charlotte Amalie. Der Yachthafen ist mit vielen blauen Lichtersternen abgegrenzt. Als sich unser Schiff beim Ablegen dreht und wir uns nicht satt sehen können umweht uns ein seidiger warmer Wind. Die Lichter werden kleiner und kleiner... Wie immer ist das Dinner (übrigens gehen wir zur zweiten Sitzung um halb neun) ein Highlight des Tages, das nicht nur Christine geniesst, sondern auch Georg, der im wirklichen Leben Koch mit Leidenschaft ist. Es ist ein Zusammenkommen zum Geniessen und erzählen und zur Ruhe kommen, bevor das Nachtprogramm startet.

Donnerstag, 9. August 2007

San Juan, Puerto Rico

Als eine der grössten Inseln der Ostkaribik bietet Puerto Rico Berge, weisse Strände, Korallenriffe und einen grossen Regenwald, aus dem der Hauptteil des Trinkwassers für die gesamte Insel kommt. Beim ersten Blick vom Schiff sieht man die San Felipe del Morro Burg mit der alten Stadtmauer, die gut zu Fuss erreichbar ist, ebenso die Altstadt San Juans mit vielen Shops und Bars, wo man das wohl bekannteste Exportprodukt dieser Insel, den Baccardi probieren kann. Und natürlich Ricky Martin. Nachts hat es wohl so stark geregnet, dass alle Regenwaldtouren gecancelt wurden (es ist zu schlammig und die Strassen könnten versperrt sein). Hubschrauberfliegen ist relativ teuer (130 $ pro halbe Stunde) und erst ab Mittag möglich, wir legen aber um 14 Uhr schon wieder ab. Also Stadtrundfahrt oder Stadterkundung zu Fuss stehen zur Auswahl. Heute bleibe ichzu Haus um unser Reisetagebuch auf dem laufenden zu halten und hoffe, dass alle pünktlich zurück an Bord kommen. Meli, Ari, Caro, Christine, und Matze machen für $ 15 eine Stunde Stadtrundfahrt mit dem Taxi. Die anderen erkunden zu Fuss die alte Stadtmauer mit dem riesigen Benjamini Baum, die alte Festung el Morro und durchstreifen die Altstadt bis sie zu einer offenen Atriumbar kommen und einen freien Sampler Pina Colada probieren. Nach dieser kleinen Pause machen Edit, Anette, Julia, Georg, Annegret und Heinrich noch eine Shoppingtour, Bernd kommt begeistert von dem schönen Vormittag zurück. Maileen, Barbara und Alex wollen zum Hard Rock CafÈ, Basti und Torsten wackeln allein los. Nina trifft sich mit einem Puerto Ricanischen Freund. Beim Auslaufen befinden wir uns auf dem Pool- oder Sonnendeck, erfreuen uns an dem Blick auf die alte Stadtmauer von San Juan mit den Festungen Christobal und el Morro, wo die weisse Gischt der Wellen aufbraust und geniessen den ruhigen Nachmittag. In der Bar 19th Hole findet heute für unsere Gruppe eine Cocktailparty statt (das Hotel in New Jersey war günstiger als angeboten, diese Differenz vertrinken wir). Alle möglichen Cocktails (auch ohne Alkohol) werden durchprobiert, Martinis und Daiquiry, Margaritas und was man gern wollte. Andrea aus Mexiko servierte fleissig, so konnten wir fleissig trinken. Eine Flamenco pre-Dinner-Show beginnt um 7 Uhr im Theater, die meisten von uns schauen sie an. Jetzt schmeckt das Essen besonders gut. Direkt von dort tanzen wir bei der 70iger Jahre Party in der Promenade (Dancing in the Street). Sänger und das Animationsteam heizen uns ein, tanzen auf der Brücke und zwischen uns hindurch. The Quest findet im Studio B (Eisstadion) statt; eine verrückte Spielshow, in der Gäste alle möglichen und unmöglichen Gegenstände aus dem Publikum herbeibringen müssen, wobei vorher 10 Spielteams gebildet werden. Annegret, Heinrich, Julia, Bernd und ich (Christine haben wir irgendwie auf dem Weg verloren) verfolgen aus der hintersten Reihe diesen Spass, bei dem unsere junge Crew mit Meli und Basti als Spielführer mitmachen und sich mächtig ins Zeug werfen. Da müssen 5 Herrenshorts, diverse Gürtel, künstliche Zähne, Dollarnoten, selbst BHs und Handtaschen wechseln ihre Besitzer. Ein riesen Gegröle und Gejohle begleiten die Aktivitäten und letztlich wissen auch Annette und Georg wo ihre Julia so lange war...

Freitag, 10. August 2007

Seetag

Ups, schon fast Mittag als wir aufwachen, gestern war´s ziemlich spät. Edit ist wohl noch etwas verschlafen. Sie holt sich einen Nachschlag und läuft an ihrem Frühstückstisch imWindjammer CafÈ (wo sie mit Christine, Annegret und Heinrich sitzt) vorbei und setzt sich zu einem fremden Herrn mit grauem Haar! Der sprach nur englisch und sie merkte, dass sie falsch war. Darüber haben wir nachmittags noch gelacht. Wir frühstücken im Promenaden CafÈ und gehen dann zum Sonnendeck, wo unsere Leute sich schon verstreut in der Sonne aalen und von dem kräftigen warmen Wind durchpusten lassen. Wir haben so unsere Lieblingsecken und können uns so leicht finden. Später geniessen wir die sanfteren Temperaturen und das fast leere Deck. Annegret und Julia sammeln derweil die nicht mitgenommenen Souvenirgläser unter den Liegestühlen auf und freuen sich über die wachsende Zahl ihrer Sammlung. So schick sehen wir alle wieder aus! Da werden zum Gala-Abend neue Schmucksteine und hübsche Kleider und Anzüge ausgeführt, und als Besonderheit gibt es nach den ersten zwei Gängen ein Limonensorbet, um Platz zu machen in unserem Bauch für Lobster and Shrimp (Hummer und Garnelen), von dem wir gern einen Nachschlag nehmen. Viobeology heißt die Show mit den Sängern und Tänzern, die tolle Bühnenbilder und Kostüme zeigt (uns aber wieder zu laut ist und auch nicht so ganz begeistert). Während eine nochmalige Parade durch die Promenade zieht trinken wir (mit Annegret, Heinrich, Edith und Christine aber die muss schnell zum fotografieren) in aller Ruhe einen Caipirinha in der Aquarium Bar (wo die Wände mit Aquarien mit lebenden Fischen dekoriert sind). Dann ist schon Zeit zum Fotografieren des Gala-Midnight-Buffet, bevor wirobwohl wir satt sind ein paar eisgekühlte Shrimps, Pastetchen, Palmenmark, Kanapees, schokoladengetauchte Erdbeeren, sündhafte Törtchen und und und probieren. Ein Wandelgang durchs Schiff schliesst für uns den Abend ab (ca. 2 Uhr), unsere Youngsters machen die Disco unsicher und zeigen viel Durchhaltevermögen...

Samstag, 11. August 2007

Seetag

... zumindest zeigt sich das am heutigen Morgen sie krabbeln nur nach und nach aus ihren Betten! Trotzdem sind alle pünktlich um 11 Uhr im Konferenzraum zum Besprechen der Ausschiffungsmodalitäten. Ein kleiner Rückblick auf unsere Reise in Form von ca. 150 Fotos (von insgesamt 400) lässt Revue passieren, was wir alles erlebt und gesehen haben... 13.3o Uhr Backstage-Führung. Nicht uninteressant, aber ziemlich langwierig sehen wir die Technik, Beleuchtung und Kostümschränke rund um das Theater. Jetzt haben wir uns einen kleinen Lunch verdient. Der Himmel hat sich aufgeklärt jetzt können wir uns noch die letzten Stunden unserer Cruise im Liegestuhl räkeln; dann heisst es Kofferpacken und Fairwell Show sehen. Ohhhhhhhh- wie schade. Aber momentan sitze ich mit Bernd in der Viking Crown Lounge, sehe unsere Leute auf dem Sonnendeck, schreibe an unserm Tagebuch und wir trinken den Moet & Chandon Champagner, den unsere Kids (also unser jungesTeam) uns zurHochzeitsfeier geschenkt haben köstlich!!! Ich drücke Euch!

Sonntag, 12. August 2007

New York Heimreise

In aller Ruhe soll unser Auschecken vor sich gehen. Wir frühstücken ein letztes Mal im Windjammer CafÈ, besichtigen noch die Royal Suite, verlassen so spät wie möglich das Schiff, suchen und finden unsere Koffer und sind gespannt, ob unser Bus schon auf uns wartet. Natürlich erwartet uns der Fahrer schon, er fährt durch den Hollandtunnel eine Schleife durch Manhattan über die Manhattan Bridge durch Brooklyn zum JFK Airport. Sonntag vormittags hält sich der Verkehr Grenzen, wir kommen zügig voran bei herrlichsem Sonnenschein. Jetzt heisst es warten bis zum Abflug um 17.45 Uhr. Das großzügige Terminal (4) gibt uns Gelegenheit zum bummeln, essen, shoppen. An der Sicherheitskontrolle werden wir zügig inspiziert. Wir telefonieren via skype und schicken emails nach Hause, so vergeht die Wartezeit. Das Flugzeug ist nicht ausgebucht, wir strecken uns in verschiedenen Sitzreihen aus, schlafen oder versuchen zu schlafen, bis wir nach nur 6,5 Stunden in Düsseldorf landen. Jetzt noch mit dem Zug nach Hause. Als wir uns verabschieden fühlen wir die Anstrengungen der Rückreise aber wir freuen uns auf das Treffen zur Urlaubsnachbereitung und Euch alle wieder zu sehen, um die schöne, erlebnisvolle Reise noch mal nachzufühlen. Danke, dass Ihr mit uns gereist seid Ihr ward uns eine sehr angenehme Begleitung. Eure Irma - Euer Berniboy IDee-Cruises.de

Happy Cruising wuenscht IDee-Cruises.de,

Irma & Bernd Deeke