2014-09 Fjorde ab/bis Hamburg - LEGEND of the SEAS

Geschrieben vor 5 Jahren von Irma Deeke live auf Hoher See.

vom 31.8. bis 7.9.2014 in die norwegischen Fjorde ab/bis Hamburg, Oslo, Stavanger, Geiranger, Alesund

Der ganze Reisebericht


Sonntag, 31.8.2014

Hamburg - Anreise

Um halb drei treffen wir uns alle in der Viking Crown Lounge zu einem kleinen Meeting - eine muntere Gruppe von 24 fröhlichen, erwartungsvollen Cruisern (d.h. Marianne und Johann nehmen ein Mittagsschläfchen, sie kamen aus Frankfurt per ICE) waren auf unterschiedliche Weise angereist: Inge, Michael, Christel, Klaus, Hannelore und Horst mit dem Zug von Gifhorn über Uelzen; Jochen aus dem Schwarzwald verbrachte schon eine Nacht in Hamburg, Christine und Siegfried aus Fallersleben sowie Maren und Michael aus Oldenburg kamen per Pkw. Käthe, Beate und Jürgen, Gaby, Hans-Hermann, Petra, Marianne, Ilse, Friedel, Bernd und ich liessen uns vom grossen Oleg in einem kleinen Bus von Meinersen nach Hamburg zur Hafen City bringen. Schön, so eine kurze Anreise ohne Flug!
Inzwischen haben wir alle schon im Windjammer Café gelunched, unsere Kabinen inspiziert und die Safes aktiviert - gegen 12 Uhr mittags hatten wir die LEGEND of the SEAS geentert .

Das Wetter ist durchwachsen, ab und zu blickt die Sonne durch graue Regenwolken - bei der Seenotrettungsübung auf Deck 4 ist es aber trocken, auch als wir pünktlich um 17 Uhr die Leinen los machen, an der berühmt berüchtigten geldverschlingenden Elb-Philharmonie und den Landungsbrücken vorbeiziehen, um dann das wunderschöne Elbufer mit seinen vornehmen Villen an laubbewaldeten Hängen bei der Ausfahrt zur Nordsee zu beschauen. Später beim Dinner vorbei am stillgelegten Atommeiler von Stade - der Leuchtturm von Cuxhaven blinkt vor uns am nächtlichen Horizont. Das offene Meer erreichen wir gegen 22:00 Uhr.

Lustig und unterhaltsam sind unsere Dinnerrunden an drei 8-er-Tischen auf Deck 4, direkt an der grossen Fensterfront - so bietet sich uns jeden Abend das volle Panorama! Sehr lecker sind die Speisen, gut abgeschmeckt und schön angerichtet, bestätigt unsere Gruppe (Chefkoch Satheesh aus Indien, den Gaby später noch küssen darf). Die Kellner sind freundlich und zuvorkommend, haben sogar für die vielen deutschen Gäste an Bord ein paar nette Sätze in unserer Sprache eingeübt.

Abends wird im Theater eine Welcome Show (Magic Rush; Tanz, Magie u.v.m.) präsentiert, Bars laden auf einen Drink ein, Lifemusik zum Tanz - manch einer geht jedoch einfach bald zu Bett...

Die in die Jahre gekommen LEGEND ist in sehr gutem Zustand, sauber, gepflegt und teilerneuert, gemütlich und zum wohlfühlen.

Daten & Fakten zum Schiff:
Länge 264m, Breite 32m, Tiefgang 7,6m, BRZ 69130t, Geschwindigkeit 24 Knoten, Passagiere 1804, Inbetriebnahme Mai 1995, Modernisierung Feb. 2013
Gäste auf dieser Tour: 1.932, Crewmitglieder: 750

Montag, 1.9.2014

Seetag

Am heutigen Seetag macht sich jeder heimisch und richtet sich fertig ein - die Koffer waren ja gestern zeitig auf der Kabine und sind längst ausgepackt.
Mittags trifft sich -wer will- mit Bernd zu ein paar Erläuterungen und einer Schiffsbegehung zur besseren Orientierung und damit man nichts verpasst von dem, was so ein Kreuzfahrtschiff zu bieten hat - schliesslich haben wir einige Neucruiser dabei.

Den Nachmittag verbringen wir ebenso relaxed, bummeln durch die Shops, schwingen die Beine beim Walzer-Tanzkurs, nehmen einen Drink oder Espresso im Café Latte-tudes, oder lassen uns auf den Aussendecks den frischen Wind um die Nase wehen (es ist kühl aber trocken).

Nach dem wieder köstlichen Dinner besuchen wir das Theater zu einer musikalischen Reise durch die 60er Jahre: The Zoots heizen dem Publikum ein mit Songs aus unserer Teenagerzeit - cool

Danach geht die Post ab beim Oktoberfest im Solarium bei passenden Getränken und z.B. Weisswurscht mit süssen Senf, viel Musik und Line Dance mit dem Activity-Team bis zum Abwinken...

Dienstag, 2.9.2014

Oslo, Norwegen 7.00 bis 16.00 Uhr

Es ist noch dunkel, da hat Käthe um 6 Uhr früh schon die Titanic-Position an der Bugspitze auf Deck 10 eingenommen, als wir ganz sachte in den Oslofjord einlaufen - gegen 7 h macht die LEGEND am Kai des Oslo Cruise Terminal fest, direkt vor den alten Gemäuern der Akershus Festung, quasi mitten in der Stadt.

Die norwegische Hauptstadt Oslo liegt vor uns unter blauem Himmel und Sonnenschein am Ende des 96 km langen Oslo-Fjords, an der südöstlichen Küste des Landes. Umgeben von Pinienwäldern und Mooren, Seen, Inseln und Bergen zählt Oslo flächenmässig zu den grössten Städten der Welt (453 qkm) mit allerdings nur 460.000 Einwohnern.
Mehr als tausend Jahre zurück datiert Norwegens Wikinger- und Seefahrergeschichte. Baustile des Mittelalters, der Renaissance sowie des 19. Und 20. Jahrhunderts, gepaart mit farbenfrohen Fresken, einzigartigen Skulpturen und blühenden Parks geben der aufgeräumten Fjordstadt ihren besonderen Charme. Ausgesprochen sehenswert ist der Gustav Vigeland Skulpturen Park. Zentral gelegen zwischen Schloss und Bahnhof verläuft die Karl Johans Gate mit Fussgängerzone, Universität, Parlament.

Marianne und Johann, Maren und Michael steigen in den Hop on/hop off Bus - sie machen eine Stadtrundfahrt in dem offenen Bus und steigen aus wo sie möchten.
Beate und Jürgen spazieren mit Käthe über Rathaus, Schloss - eine Parade zu Ehren des Estländischen Präsidenten marschiert gerade über die Karl-Johanns-Gate - durch die Fussgängerzone zur Burg und zum Schiff zurück.

Bernd und ich spazieren zusammen mit Jochen, Christine, Siggi, Gaby und Hans Hermann zum 1050 gebauten Rathaus, wo wir in der Halle von norwegischen Künstlern gefertigte riesige Wandgemälde bewundern.
Dann fahren wir mit der Strassenbahn zum Vigeland Skulpturen Park (die Linie 12 fährt hinterm Rathaus ab, Tickets gibt's am Automat oder mit Kronen beim Bahnführer). Der Künstler Vigeland begann 1921 sein Werk, starb 1943 und vermachte der Stadt seine Kunst unter der Prämisse, dass niemals Eintrittsgebühren für den Park erhoben werden.
Wunderschön liegt die grosszügige Skulpturenlandschaft vor uns als wir durch das schmiedeeiserne Tor schreiten. Rosenduft weht von den bunten Beeten herüber. Mehr als 150 naturgetreue Menschenfiguren aus Stein und Bronze zeigen den Lebenskreislauf von Geburt bis Tod in allen Lebenslagen auf: tollende Kinder, säugende Mütter, haltende Väter, in Freundschaft verbunden, streitend, ruhend, tanzend... - beeindruckend, zauberhaft, imposant! Inmitten der Anlage erhebt sich monumental die „Lebenssäule" mit (ich glaube 180) ineinander verschlungenen Körpern: Kinder, Babies, Frauen und Männer, Junge und Alte.

Per Bahn geht's zurück bis Haltestelle Kathedrale, von hier ist es nicht weit zur neuen Oper. Das moderne, einem Gletscher nachempfundene Opernhaus wurde vor ca. 3 Jahren fertiggestellt. 33.000 Blöcke weisser Carrara Marmor aus Italien wurden verarbeitet, Unmengen an Eichenholz, Glas und Stahl. Schneeweiss strahlt das Gebäude, als wir über die schräge Dachkonstruktion hinauf in den blauen Himmel steigen, ganz oben die weite Aussicht bewundern, höher ist nur der 30 m hohe Bühnenturm.
Schlicht und gradlinig auch im Innern haben Künstler schallschluckende Wände erbaut, Designer ein modernes Restaurant in weiss mit roten Wolldecken, die Toiletten aus schwarzem Marmor sind richtig schick. Theatersäle mit 1.400 bzw. 400 Platzen (97 % Auslastung!) ganz in dunkler Eiche und leuchtend orange gepolsterten Sitzen lenken den Blick nicht von der Bühne ab, sind bestückt mit neuester Technik und ausgeklügelter Akustik. (eine ca. einstündige Führung kostet 100 Kronen)

Am späten Nachmittag kehren alle langsam zum Schiff zurück, beglückt von einem sonnigen, bereichernden Besichtigungstag im gepflegten, entschleunigten Oslo.

Ach, wie sehen wir alle schick aus am ersten Galaabend dieser Reise! Wir speisen und erzählen und - singen für Gaby und Hans Hermann „Happy Anniversary to you..." zum Hochzeitstag! Das leckere Schokotörtchen teilen sie mit unserm Tisch.
Im Anschluss prosten wir mit Captain Arild Hansen aus Norwegen beim Willkommen-Empfang im Centrum.

Mitreissend und ganz nach unserem Geschmack ist die Vocal Show „Legendary Concert" - Songs, die uns klatschen und swingen lassen; z.B. Proud Mary, Halleluja...stimmgewaltig und gefühlvoll.

Ein kleiner Absacke in der R Bar dauert dann doch etwas länger...

Mittwoch, 3.9.2014

Stavanger, Norwegen 10:30 bis 18:00 Uhr

Die Stadt Stavanger wurde 1125 mit der Eröffnung der Hauptkathedrale gegründet und galt als wichtiges religiöses Zentrum. Im 19. Jahrhundert verhalf ein Fischereiboom der Stadt zu einem wichtigen Umschlagplatz für Hering („Sardinenhauptstadt"). 1960 blühte die Stavanger auf durch Erdölförderung in der Nordsee; die Bevölkerungszahl explodierte, erhielt internationales Flair, denn von 120.000 Einwohnern kommen etwa 8 % der Bevölkerung aus 80 verschiedenen Ländern (Stavanger ist Hauptsitz der einheimischen Erdölgesellschaft Statoil sowie von mindestens zehn ausländischen Erdölfirmen).

Unsere LEGEND hat am Strandkaien festgemacht, quasi vor der Altstadt von Stavanger. Die Sonne scheint! Bei einem Morgenspaziergang übers Sonnendeck treffen wir die meisten unserer Gruppe.

Später spaziert jeder wie und wann er mag durch die kleinen Kopfsteinpflastergassen mit einer der besterhaltenen Holzhaussiedlung Nordeuropas aus dem 17. Und 18. Jahrhundert. Hübsch reihen sich die weissen Häuschen aneinander mit farbigen Haustüren, bunter Blumenpracht und kleinen Gärtchen (dank des milden Klimas). Bezeichnungen wie puppig, niedlich, zauberhaft finden hier ihre Berechtigung. Immer wieder bleibt man stehen und fotografiert. Auch das kleine Fischkonserven-Museum und ein Lädchen mit hübschem handgemachtem Glasschmuck befinden sich hier.

Am kleinen Torget/Markt rund um die Bronzestatue von Autor A. Kielland kann gestöbert werden an Ständen mit einheimischen Strick- und Fellwaren oder man wandert zum Valbergturm, der im 19. Jahrhundert auf einem Hügel als Feuerwachturm erbaut wurde.

Nach dem Dinner gibt ein „komischer Zauberer" seine Vorstellung im Theater, von dem sehen wir aber nur ein halbes Stündchen, weil wir allesamt vorher bei der Welcome Back Party (Crown & Anchor Club) in der Anchors Aweigh Lounge ein Gläschen trinken.

Anschliessend schauen wir die Aerial Show (22.15 h) im Centrum an und haben viel Spass bei den „Legendary Macho Men" im Zentrum, tanzen oder wippen zu YMCA und anderen Partysongs...

Donnerstag, 4.9.2014

Geiranger, Norwegen 14:00 bis 22:00 Uhr

Sonnenaufgang: 6.47 h; Wetter: 19 Grad, leicht bewölkt, Wind SSO 7m/h; Sonnenuntergang 20.23 h

Gut, dass wir heute ausschlafen können!
Erst am späten Vormittag fahren wir in den Geiranger Fjord (knapp 500 m breit, 366 m tief, 1.800 m hohe Berge) ein, ziehen sooo langsam durch das petrolgrüne eiskalte Fjordwasser, dass nur eine winzige Kräuselwelle vom Schiff an die steilbegrenzenden Felswände schwappt.

Vereinzelte Bauernhöfe oder landestypische dunkelrote Häuschen auf hellgrünem Wiesenanger unterbrechen ab und zu graue Schluchten und dunkle Wälder. Manchmal erhellt die Sonne das malerische Panorama, lässt das Wasser glitzern. Klar, der Wind pustet frisch, aber es regnet nicht! Zahlreiche Wasserfälle führen kaum mehr Wasser, die Schneeschmelze scheint vorbei zu sein. Selbst von den sieben Schwestern sind heute nur zwei zaghafte Rinnsale übriggeblieben, dafür braust der gegenüberliegende Bräutigam (auch Freier oder Brautschleier) weiss schäumend in die Tiefe. Winzig erscheint unser Schiff in der erhabenen Kulisse dieser ruhenden Landschaft. - Kein Wunder, dass der Geiranger Fjord als einer der schönsten Norwegens gilt und zum Weltkulturerbe zählt.

Mittags stärken wir uns beim Barbeque an den Pooldecks, von aus sich eine wunderbare Aussicht auf das am Fjordende ins Tal geschmiegte 300-Seelen-Dörfli bietet.

Gegen zwei Uhr macht der nagelneue Seawalk an der LEGEND fest: ein künstliches Dock bzw. eine schwimmende Gangway, die an das Schiff herangefahren und befestigt wird; so umgehen wir das zeitaufwendige Tendern, das sonst in Geiranger nötig wäre.

Mit unterschiedlichen Anliegen verlassen wir das Schiff, spazieren einfach durch den Ort, evtl. den kurzen Weg zur Kirche hinauf (1,6 km vom Anleger), oder man fährt - wie Käthe, Beate und Jürgen - per Bus 36 Serpentinenkurven hinauf zum Mount Dalsnibba für einen Panoramagenuss aus 1.500 m Höhe auf den Fjord. 6 m hohe Schneewände sind selbst im Juli hier nicht ungewöhnlich. Von Oktober bis Mai ist die Strasse gesperrt.

Eine gebuchte Tour führt Maren und Michael zur Herdalseter Bergfarm. Zunächst entlang der nördlichen Fjordseite zum Aussichtspunkt Adlerbogen mit Blick auf die Wasserfälle „die sieben Schwestern" (die aber zur Zeit in Urlaub sind), weiter zum Ytterdal am Storfjord fahren sie, wandern zum traditionellen Bauernhof Herdalsetra, um nach gut vier Stunden zum Schiff zurück zu kehren.

Christine und ich wandern zur kleinen Kirche und weiter den krackseligen Naturpfad zur Versterás Gard Hütte hinauf (ca. 45 Min.), wo wir uns für die Anstrengungen mit frischen Waffeln und Kaffee belohnen. Die Sonne scheint, unter unseren Schuhen klebt Ziegenkaka, wir schwitzen und finden es einfach toll! Der Rückweg führt uns über bequemere Wege und den neuen Fuss(treppen)weg am rauschenden Wasserfall hinunter bei aufsteigender Gischt mit traumhaften Ausblicken.

Gaby, Hans Hermann, Jochen, Siggi und Bernd haben Lust auf Abenteuer: per Bus geht's zur Spitze des Berges an der Djupvass-Hütte, ca 1.030 m über dem Meeresspiegel, von wo aus sie eine atemberaubende Abfahrt per Mountain Bike zwischen Himmel und Fjord bis ins Tal haben - immer wieder halten sie an und inne ob der wunderschönen, einzigartigen Landschaft - klick, klick, klick machen unaufhörlich ihre Kameras. (geb. Tour: Zwischen Himmel & Fjord Fahrrad Tour, 2,5 Std, 130 $)

Erst gegen halb sieben kommen wir „nach Hause", trinken mit der Bikergang auf die „glorreichen Fünf" und gehen dann zum Dinner im Büfett Restaurant; Bernd und ich probieren heute das Spezialitäten Restaurant IZUMIS und sind begeistert!

Invitation to Dance - lateinamerikanische Rhythmen oder Swing bieten Tänzer und Sänger dar bei der Production Show im Theater, während unser Schiff sich langsam zum Ablegen klar macht - um 22 Uhr segeln wir langsam durch den Fjord zurück Richtung Alesund.

Freitag, 5.9.2014

Alesund, Norwegen 07:00 bis 17:00 Uhr

Türmchen und Turmspitzen zwischen grauen Dächern von weissen Häusern - so empfängt uns Alesund am frühen Morgen. Der bedeutende Fischereihafen liegt an der Storefjordmündung zwischen Bergen und Trondheim an der Nordwestküste Norwegens. Der linke Arm dieses Fjords ist der Geiranger Fjord, den wir gestern besucht haben.

1904 brach in der Stadt ein verheerender Feuersturm aus, der unzählige Wohnhäuser und Gebäude zerstörte und 10.000 Einwohner obdachlos machte. Kaiser Wilhelm II. war massgeblich am Wiederaufbau beteiligt, wodurch Jugendstil-Elemente mit traditionellem norwegischem Baustil vermischt wurden und der heutigen gut 40.000 Einwohner Stadt seinen vielfältigen Architekturcharakter geben.
1950 boomte der Schifffahrt- und Fischereihandel, auch Tourismus trägt heute zum Wohlstand bei.

Der Hop on/hop off Bus fährt eine Route mit 7 Haltestellen (Museum, Aksla View Point, Kulturhaus u Shopping, Tourist Information, City Center, Alesund Kirche, Aquarium, Hessa View Point und Cruise Terminal). Der 418 Stufen hohe Berg Aksla liegt zur Zeit unter Konstruktion bis 2015, ist also zu Fuss nicht erreichbar.
Unsere Leute ziehen nach gutdünken los, nehmen evtl. unsere Empfehlung für das „Bähnle" an, das eine kleinere Runde als der Hop-Bus fährt.

Es bleibt trocken, leider hält sich die Sonne nicht so lange, aber für Besichtigungen ist es wieder ein perfekter Tag!
Zum Dinner treffen wir uns dann gerne wieder im Restaurant. Die Kellner machen einen tollen Job, sie sind sehr freundlich und aufmerksam.

Mit unseren Platinium- und Diamond-Members nehmen wir nach dem Essen an einer Cocktailparty teil.
Kurz nach acht Uhr und nach 22 Uhr gibt's eine Zwischenshow im Atrium: Sänger und Tänzer und drei Luftakrobaten zeigen die Aerial Show Seasons mit atemberaubender Bungeeseilartistik.
Von hier flanieren wir zum hübschen Theater, wo Lindsay Hamilton mit ihrer Stimme begeistert (bekannt auch an Londons West End Theater)

Im Anschluss gibt's die zweite Aerial Show um 22.15 Uhr im Atrium, und dann rocken Topi & the Top Dogs Songs von Elvis, Jerry Lee Lewis, Bill Haley ...

Samstag, 6.9.2014

Seetag

Tja, heute ist schon der letzte Tag unserer Reise - ohhhhhhhh
In dichtem Nebel segelt die LEGEND durchs ruhige Gewässer der Nordsee Richtung Heimat, während wir diesen Seetag verbummeln. Irgendwann packen wir unsere Koffer, die bis abends 23 Uhr vor die Kabinentür gestellt und abgeholt werden. Morgen früh werden sie dann auf uns warten im Container Terminal der Hamburger Hafen City.

Nach dem Dinner besprechen wir im Konferenzcenter Ausschiffungsmodalitäten und schauen Fotos von dieser Kreuzfahrt auf Grossleinwand.
Um 21 Uhr schauen wir im Theater die Produktion Showtime Absolutely Fab mit Songs von Elton John, Dusty Springfield, Tom Jones und vielen mehr - eine rasante, moderne Show, die letzte für dieser Wochentour...

Sonntag, 7.9.2014

Hamburg - Heimreise

Nach dem Frühstück packen wir die restlichen Sachen zusammen, verlassen das Schiff, verabschieden uns herzlich und steigen mit Gepäck in Autos, Taxen oder unseren Bus, den wie bei der Anreise Oleg lenkt. Gute zwei Stunden später kommen wir in Meinersen. Jetzt müssen wir uns auch vom letzten kleinen Grüppchen verabschieden.

Eine ereignisreiche, harmonische Kreuzfahrt war das mit Euch! Von jedem Anlaufhafen nehmen wir ein Bild, einen Eindruck in uns mit von hübschen, gepflegten, entschleunigten Städten. Die wunderschöne ruhige Landschaft Norwegens mit seinen Fjorden und Wasserfällen, die durch grosse Gletscherkraft vor ewigen Zeiten entstanden, hat uns alle begeistert und zum Staunen gebracht. Wir haben Highlights erlebt bei meist sonnigem Wetter, viel Spass gehabt bei nächtlichen Partys und abendlichen gemütlichen Dinnerrunden mit interessanten Gesprächen, gutem Wein und schmackhaften Menüs.

In eurer Gesellschaft haben wir uns echt wohl gefühlt. Wir freuen uns, dass auch den Neu-Cruisern das Kreuzfahren gefallen hat - vielleicht reist ihr ja wieder einmal mit uns. Es würde uns freuen!

Also dann „alles Käthe petete" - ahoi!

Happy Cruising wuenscht IDee-Cruises.de,

Irma & Bernd Deeke