14 Tage Südkaribik auf der CONSTELLATION

Geschrieben vor 16 Jahren von Irma live auf Hoher See.

Der ganze Reisebericht


Freitag, 9. Januar 2004

5.15 Uhr unausgeschlafen, aber aufgeregt steigen wir in Hottis Auto, er bringt uns zum Flughafen Hannover. Haben wir auch alles? Oh Schitt, kurz vor Uetze stellen wir fest, daß wir die Kamera vergessen haben. Was sagt die Uhr? Ok, früh genug um umzukehren. Fotos müssen wir schon machen, schließlich waren wir ja noch nicht in der Südkaribik! Pünktlich checken wir in Hannover ein. Der Flug führt uns über London Gatwick (sehr hübscher, gepflegter kleinerer Flughafen) 4 Std. Aufenthalt nach Orlando. Hier müssen wir durch die Einwanderungsbehörde/Imigration und durch den Zoll (das Gepäck wird dann aber weitertransportiert), bevor wir nach San Juan/Puerto Rico fliegen. Alle Maschinen, mit denen wir geflogen sind, waren voll besetzt. Ein Taxi bringt uns zum Holiday Inn Express Hotel, ein ganz ordentliches Haus mit nur 2*, aber mit Pool und complimentary Continental breakfast. Inzwischen ist es 9.30 p.m., bei uns in Deutschland nachts 03.30 Uhr, also ein Mamuttag von 22 Reisestunden. Kaum daß wir im Bett liegen schlafen wir schon.

Samstag, 10. Januar 2004

Bis 06.30 h schlafen wir. So lange haben wir es noch nie geschafft. Ein Versuch, nach Deutschland anzurufen, scheitert. Irgendwie kriegen wir keine Verbindung. Bernd schickt vom Hotel aus eine e-mail. Ein kleiner Bummel zum Strand verkürzt uns die Wartezeit bis zum Einchecken aufs Schiff. Dabei sehen wir viele Hotels im Abriß oder Aufbau. Dieser Teil von San Juan (genannt Condado) ist älter und wird wohl grundsaniert. In ein oder zwei Jahren ist hier sicher alles ganz chic. Um 11.00 Uhr a.m. bringt uns ein Taxi zum Cruise Port. Der ist nicht so hübsch wie der in Miami, aber auch gut organisiert und die Leute sind sehr freundlich. Ruck zuck checken wir am Captains Club Schalter ein, werden dabei gleich zum Captains Dinner eingeladen, und gehen an Bord. Freundlich werden wir empfangen und fotografiert, man reicht uns ein Glas Sekt und heißt uns herzlich willkommen. Da sind wir also wieder auf diesem herrlichen Schiff fast so schön wie die Navigator-Class der Royal Caribbean Flotte (dort hat es uns die Royal Promenade so angetan). Die GTS CONSTELLATION (GTS = Gas Turbine System) der Celebrity Cruises ist 290m lang, 32m breit, 50m hoch mit 91000 BRT und 12 Decks. Es hat 5* und ist das Schiff des Jahres 2003. Es beherbergt 2000 Gäste und hat 1000 Mann Personal an Bord Ob unser Stateroom schon fertig ist? Tatsächlich. Wir bestücken den Safe mit unseren Papieren und Wertsachen und schlendern über das Schiff bis hin auf Deck 10 zum Seaside CafÈ, um dort ein leichtes Mittagessen in der Sonne zu genießen. Wir gehen noch mal von Bord um zu telefonieren, kommen aber wieder nicht durch. Gegenüber dem Cruise Ports befindet sich ein kleiner Flughafen für Kleinflugzeuge und Hubschrauber mit Flugschule. Wir gehen hinüber und fragen nach einem kleinen Rundflug per Hubschrauber. Tatsächlich bieten sie uns einen Miniflug von ca. 10 Min. für je $ 20 an. Na dann ... Das ist ein tolles Erlebnis sanft hebt die donnernde Glaskuppel ab und wir schweben mit einem atemberaubenden Blick über den Küstenstreifen von San Juan mit dem türkisblauen Wasser und fast weißen Stränden. Ein bischen fühle ich mich wie in .....Heli im Einsatz??? Als wir wieder an Bord kommen, reicht man uns gleich wieder ein Glas Champagner. Inzwischen (ab 1.00 p.m., wenn die Kabinen offiziell fertig sind) werden die ankommenden Gäste von den bereits wartenden Stuarts die natürlich das Handgepäck tragen zu ihrem Stateroom geführt. Unser Gepäck steht schon auf der Kabine als wie zurückkommen. Wir packen aus, ziehen uns um und gehen zum Dinner. Am ersten Tag ist immer open seating, d.h. man sitzt noch nicht an seinem endgültigen Tisch. Wir werden zu drei netten jungen vietnamesischen Damen aus New York geführt und haben angenehme Tischkonversation. Die Begrüßungsshow um 8.00 p.m. 4:2Five heißt eine Acapella-Gruppe von 4 jungen Männern unglaublich! Der Cruise-Direktor stellt sein Unterhaltungs-Team vor. Wir laufen um 23:00 h aus und sehen noch den Lichterglanz von San Juan. Und dann ... müüüüüde!

Sonntag, 11. Januar 2004

9.30 h So lange haben wir am ersten Tag überhaupt noch nicht geschlafen. Ein langes, kräftiges Frühstück just in time macht uns fit für den Tag. Also Badesachen an und rein in die Sonne. Unsere Liegennachbarn stellen sich als nettes Kölner Ehepaar heraus, die viel reisen, ein Haus in Miami besitzen und einige Tips parat haben (alles notiert). Mittags laufen wir in Casa de Campo (Dom. Republik) ein. Ein Ankerplatz schmal wie ein Handtuch läßt uns auf schicke Häuschen mit Golf-Puttinggreens schauen. Erst gegen Nachmittag, als die Sonne nicht mehr so heiß ist, gehen wir an Land und lassen uns per Shuttle zu einem alten, spanischen Künstlerort bringen. Schon auf der Fahrt dorthin sind wir von den gepflegten, chic angelegten Straßen, Einfahrten und Häusern/Villen überrascht. Casa de Chavon ist ein bezauberndes Anwesen, auf einem Berg gelegen mit einem atemberaubenden Blick in ein Flußdelta. Alte Gemäuer aus kleinstem Lavagestein, umrandet von üppigem Grün, Palmen und Blütenmeeren nehmen uns gefangen. Malerische kleine Balkone und Terrassen laden zum Verweilen ein. Ein riesiges Amphie-Theater, bunt geschmückt für die Show läßt uns staunen und schon ahnen, wie die Atmosphäre am Abend sein wird. Heute allerdings fahren wir erstmal zurück zum Schiff, das uns schon festlich beleuchtet erwartet Zum Dinner im Speisesaal sind wir zu spät, wir nehmen nur ein leichtes Abendessen im Seaside Grill und gehen dann zur Show: Brooks Aron, ein Pianist unglaublicher Güte gibt ein sehr unterhaltsames Klavierkonzert (haben wir schon mal gesehen auf unserer Fjord-Tour) mit Ausflügen über 20iger Jahre bis zum Rock´n Roll. Noch sind wir nicht durch mit der Zeitverschiebung und Klimaumstellung, d. h. wir sind müde. Gute Nacht.

Montag, 12. Januar 2004

Heute ist Seetag. Wir sind früh wach. Nach einem Frühstück draußen im Seaside CafÈ fange ich schon mal an, den Reisebericht einzutippen. Ich muß aber schon überlegen, was so war in den beiden Tagen seit Ankunft. Wir sind auf die Brücke der Constellation eingeladen. Der Captain empfängt uns mit Erklärungen über das Computersystem des Schiffes, das Sicherheitssystem, beantwortet Fragen: Das Schiff kein seine Position auch bei Sturm bis auf 3 m genau halten, es kann innerhalb von 40 Sek. sich um 180 Grad drehen. Unglaublich beeindruckend diese Technik. Es fängt an zu regnen (ca. 1 Std. lang), deshalb bummeln wir im Schiff herum: kaufen Ansichtskarten, liegen dann in der Sonne und hören ein Klassikkonzert mit Brooks Aron in der Disco auf Deck 11. Jetzt sitzen wir in der Sonne, ich schreibe wieder, bevor wir uns nachher in Schale schmeißen. Heute ist Gala-Abend und wir sind an den Captains Table eingeladen! Eine Ehre für jeden Cruise-Gast. Wir schmeißen uns zu gegebener Zeit also in Schale, hören uns um 8.00 h im CafÈ de Milano 4:2:Five an (Acapella, toll anzuhören und spaßig vorgetragen), bevor wir wie verabredet um halb neun mit Miss Social Host und vier anderen geladenen Paaren in der Martini Bar einen Aperitif trinken. Dann kommt der Captain und holt uns ab. Er ist sehr freundlich Grieche und locker, macht Komplimente und fragt, aus welchen Teilen der Erde wir alle kommen, während wir in den Speisesaal wandern. Der Tisch ist üppig eingedeckt mit Namenskarten. Als wir alle sitzen, wird ein Foto geschossen. Eine ungezwungene Unterhaltung beginnt, Headwaiter und die besten Kellner sind einfach perfekt. Das 5-Gänge-Menue beginnt, gute Weine werden kredenzt, wir plaudern und hören dem Captain zu, der von sich und seinem Schiff amüsant erzählt (ich glaube, er hat heute schon etwas gefeiert). Das Dinner ist sehr kurzweilig. Am Schluß bekommen alle Damen eine Rose und ein großes Foto vom Captains-Dinner überreicht. Er verabschiedet sich und langsam löst sich die Tischgesellschaft auf. Wir gehen ins Theater zu Spotlight Broadway Show wieder sind wir begeistert von Ausschnitten aus Hello Dolly, 42nd Street, Phantom der Oper, Les Miserables etc. Lustiges Treiben erwartet uns in der Rendezvous-Lounge bei Karaoke. Und in der Disco auf Deck 11 tanzen wir in den neuen Morgen.

Dienstag, 13. Januar 2004

Barbados ist heute unser Ziel, Bridgetown unser Cruiseport. Wir frühstücken gemütlich und gehen erst mittag von Bord, um uns die kleine Stadt anzusehen. Sie ist von verschiedensten Einflüssen geprägt (englisch, spanisch, New Orleans und anderen), bietet ein buntes Bild und ist voller Leben und Treiben. Die Hauptstraße wird von rechtsbesteuerten Autos links befahren, viele Einheimische und Touristen bevölkern die Bürgersteige und kleinen Geschäfte. Ein eigenes unaufgeräumtes Flair macht das Städtchen sympathisch. Juweliere gibt es viele, die Amerikaner kaufen gern Schmuck, er soll hier günstig sein. Nach zwei Stunden kehren wir zum Schiff zurück. Heute ist ein bedeckter Tag, ab und zu kommt ein Schauer, deshalb fahren wir nicht zu einem Strand. Wir machen es uns auf der Constellation bequem. Heute gehen wir zu ersten Mal zu unserem reservierten Tisch im Diningroom. Das Essen ist super. Unsere beiden Kellner Martin und L´azaro beide aus Indien sind exzellent. Wir sitzen alleine an einem Fenstertisch, ein schönes ruhiges Plätzchen. Westend-London-Musicalstar Lindsay Hamilton gibt im Theater ein Solokonzert erster Güte.

Mittwoch, 14. Januar 2004

Grenada was für ein Name! Nach einem ausgiebigen Frühstück werden wir an Land getendert. Dort besteigen wir direkt ein Wassertaxi (altes Holzboot für ca. 20 Personen) und werden in brausender Fahrt zum Grand Anse Beach gebracht. Bevor wir dort aussteigen, fragt tatsächlich eine Lady: Is this the beach?. Lautes Gelächter begleitet unseren Sprung ins seichte Wasser und an den weichen weißen Strand. Auf der Fahrt zum Strand hatten wir gleich etwas Sight seeing. In der Hafengegend ist es etwas ärmlich, am Strand oder im kleinen Flohmarkt bieten viele Grenadianer Gewürze und -ketten (Grenada ist die Gewürzinsel!), schöne große Muscheln, aus Palmenblättern geflochtene Hüte und Körbe, die üblichen bunten Tücher usw. an. Es gibt aber auch andere Gegenden, z.B. Richmen´s Hill. Müssen wir uns nächste Woche ansehen. Dieses Wasser und seine Farben reichen wieder von hellem türkis über Leuchtendazur bis dunkelblau und sind eine angenehme Erfrischung, aber nicht zu kalt für Irma! Die Wellen schaukeln und tragen mich sanft hin und her. Plötzlich finde ich mich von einem Bob Marley singenden Gitarrenspieler hofiert, der natürlich von meinem Angetrauten ein paar Dollar dafür erwartet. Später ziehen Wolken auf, wir sehen es im Hafen regnen, später kommen auch ein paar Tropfen zu uns herüber. Wir sitzen in die großen Strandlaken vom Schiff eingehüllt aneinandergekuschelt und der Welt entrückt. Irgendwann ist es Zeit, mit dem Wassertaxi, das tief im Wasser hängt und mächtig brummt, zurückzukehren. Eine Stunde bummeln wir noch am ärmlichen Hafen entlang, halten an einem InternetcafÈ zum e-mail checken und schreiben kurz an, probieren Coconutwater (iiiiigitt), kaufen ein paar Souvenirs (Gewürzketten, Coconutsoap für Nina) und wackeln zurück zur Constellation. Wie war noch das Abendprogramm? Ach ja, .... Jeff Reeds ein Comedian, sehr gut. Verstehen können wir allerdings nicht alles.

Donnerstag, 22. Januar 2004

In Antigua nehmen wir ein Taxi, fahren zu Millers Beach. Mit zwei Damen (Mutter und Tochter) hatten wir eine sehr nette Unterhaltung, was typisch ist für Amerikaner. Millers Beach erwies sich als hübscher kleiner Strand, nicht überfüllt, bewacht von Einheimischen. Auch hier werden am Strand verschiedenste Andenken angeboten, aber wenn man ablehnt, wird man keinesfalls bedrängt. Wir machen einen Spaziergang am Strand entlang und dann über einen Hügel zum nächsten Strand. Hier entdecken wir eine kleine Bucht, wo außer uns kein Mensch ist. Ein Strand für uns ganz alleine ... zauberhaft. Ein Restaurant und eine Bar an Miller´s Beach laden zum Verweilen ein, Preise sind normal. Der Taxibus bringt uns zurück zum Pier, wo wir noch ein wenig durch die Shops bummeln. 5.00 h p.m. sail off Party an Bord, aber bald müssen wir uns für den Gala-Abend richten. Lobster soviel man möchte, Icecream Alaska usw. Das Essen auf der Constellation ist sehr schmackhaft, die Kellner exzellent, der Service allgemein ist ausgesprochen gut. Nach dem Galadinner sind wir zum Captains Cocktail in die Disco eingeladen. Der Captain hält wieder eine kleine Ansprache und wieder kann man ihn schlecht verstehen. Er nuschelt wohl immer. In dieser Woche sind übrigens 10 Deutsche an Bord. Die Show der Celebrity Singers and Dancers - ... - ist sehr gut, zu laut, vielleicht etwas albern.

Freitag, 16. Januar 2004

Heute steht St. Thomas auf dem Plan. Wir gehen auch nicht so spät von Bord, weil wir mit der Fähre nach St. John übersetzen wollen. Vorher haben noch Zeit in Charlotte Amelie die kleine Shopping Mall zu inspizieren. Sie ist so hübsch, daß es sogar Bernd Spaß macht hier herum zu bummeln. Altes Gemäuer mit bunten Holzläden, viel Grün und Statuen beherbergen Juwlerystores, Boutiquen (Tommy Hilfiger Outlet), Crystal- und Nippesläden, Restaurants und Bars etc. Sehr hübsch und gemütlich. Ein Fährboot ($7 one way, 40min Fahrt) bringt uns nach St. John, einer kleine Nachbarinsel von St.Thomas (US Virgin Islands - kleine Antillen). Die Fahrt führt uns vorbei an traumhaften Stränden und Villen vom Feinsten, die in den sanften Hügeln hängen - eine Panoramatour. Ein Taxibus steht schon am Pier zur Abfahrt bereit nach Trunk Bay. Pro Person kostet das one way $4. Es lohnt sich also nicht ein Auto zu mieten wäre zu umständlich und teurer. Während der wilden Fahrt haben wir wunderbare Ausblicke aufs Meer mit weißen Ständen, Palmen und prunkvollen Häusern( z.B. Rockefeller-Anwesen). Trunk Bay sieht aus wie auf einer Ansichtskarte: im leichten Bogen schmiegt sich weißer Puderzuckersand an das helltürkise bis azurblaue Wasser, auf der anderen Seite begrenzt von sattem Grün aus Buschwerk mit großen Blättern, Benjaminbäumen und unseren geliebten Palmen. Leichte Brandung wiegt uns im erfrischenden Wasser, wir schwimmen von ganz allein. Wieder so ein Platz, wo man sich der Welt entrückt und wie im Paradies fühlt... Bevor wir die letzte Fähre zurück nach St. Thomas nehmen, schauen wir uns Mongoose, an, eine kleine Ansammlung von edlen Shops, Djunglebars und Restaurants. Grobes Gemäuer mit Bögen, Pfeilern, Treppen und kleinen Brücken mit Plätzen zum Verweilen überreden uns schnell, wenigstens noch einen Pina Colada an einer kleinen Bar zu schlürfen. Auch abends muß es hier sehr romantisch sein. Die Fähre ist voll besetzt von Touristen und Arbeitern, die zurück nach Charlotte Amelie wollen. Wie immer klappt der sofortige Anschluß mit Taxibus zum Cruiseport. Perfekt! War das wieder ein Tag! Man kann das gar nicht weitergeben, auch nicht mit Fotos. Ob die Leute, die hier in der Karibik leben auch wissen, welcher Traum sich für viele Urlauber erfüllt, wenn sie nur mal für eine paar Stunden an solchen Plätzen sein dürfen? Am heutigen abend sieht man nur versprengt ein paar Gruppen oder Paare über Deck 4 und 5 (Unterhaltungsdecks) bummeln, sie müssen alle packen. Beim Dinner werden die Knisterumschläge mit den Trinkgeldern überreicht und herzliche Abschiedsszenen vollzogen. Die Abschiedsshow ist bestückt mit akrobatischen Akten (Tänzer an schwingendem Seil und Tüchern) und wieder mal vom Feinsten. Und wir sind nach einem ereignisreichen Tag müde und gehen um 11.00 p.m. zu Bett. Die Koffer unserer Mitreisenden stehen schon zur Abholung vor den Kabinentüren nur unsere noch nicht!!! JJJ

Samstag, 17. Januar 2004

Im Gang rumort es, alle Leute sind schon aufgestanden, die Cabin Stuarts sind very busy aber wir schlafen schön aus, gehen später auf Suche nach einem kleinen Frühstück und sitzen ganz alleine im Seaside CafÈ und genießen die Ruhe. Es ist ein tolles Gefühl zu sehen, wie alle von Bord gehen müssen, nur wir nicht. Wir sind die einzigen Back-to-Back-Cruiser. Es ist ein sonniger Tag. Ich schwimme fast allein im großen Pool, sitze mit Bernd im Whirlpool und weit und breit kein Mensch (außer der Crew). Während ich unser Tagebuch schreibe, bringt Bernd mir des öfteren ein Gläschen Champagner, den es zur Begrüßung der neuen Gäste gibt. Später unterhalten wir uns mit einem netten Paar aus Michigan (Mike und Rita) und haben zusammen einen netten Nachmittag. Etwas rausgeputzt gehen wir um 6:30 p.m zum Ocean Liner Restaurant in Deck 3. Dieses Restaurant kostet US$25 pro Person und ist etwas ganz besonderes. Ich hab noch nie so viel Kellner um mich herum gehabt. Einer, der erklärt was zu empfehlen ist, einer ist für den Wein zuständig, einer für das Auftragen und am Tisch zubereiten, einer für den Käsegang, einer zum abräumen ... Zwei Kellner nehmen immer gleichzeitig und in vollendeter Harmonie die silberne Abdeckhaube vom Teller. - Oh Mann, man kam ja gar nicht zum Essen. Das Vier Gänge Menu war sehr gut aber nicht outstanding (Hummersuppe, gegrillter Fisch mediterran, sehr gute Käseauswahl und ein super SoufflÈ. Ein exzellenter Wein begleitet das Ganze). Ein Abendbummel läßt den geruhsamen Tag ausklingen.

Sonntag, 18. Januar 2004

Wie jeden Tag frühstücken wir draußen auf Deck 10 im Seaside CafÈ. Hier in Casa del Campo/ Dom. Rep. packen wir schon mal die Badetasche. Um 1.30 Uhr fahren wir in ein All-Inclusive-Resort auf Hispaniola/ Dominikanische Republik. Zum ersten Mal haben wir eine Tour vom Schiff gebucht, weil dieser Teil der Insel sehr abgesichert ist und man kaum an einen öffentlichen Strand kommt. Es ist der reiche Teil der Insel und fast alles in privater Hand. Außerdem fährt man eine halbe Stunde, das wäre mit dem Taxi auch teuer (Auto kann man hier am Pier nicht mieten), wahrscheinlich müßte man Eintritt für ein Resort bezahlen ... Eine ausgezeichnete Ferienanlage empfängt uns mit Begrüßungsdrink und Handtüchern, Liegen, Sonnenschirmen etc. Die Pools sind großzügig angelegt, alles in blau und weiß mit den dazugehörigen hübschen Palmen. Animation am Strand ist natürlich dabei für den, der´s mag. Der Strand ist weiß und fein, von Palmen beschattet, das Wasser wieder türkisblau und angenehm kühl. Wir treffen zwei junge Paare aus Bayern, die für 1.300 Euro 14 Tage incl. Flug über Neckermann gebucht haben, ein guter Preis, völlig o.k. Wir suchen uns einen Platz auf Steinen unter Palmen aus, von wo aus wir den ganzen bogenförmigen Sandstrand überblicken können. Auf dem Lavagestein, das ins Wasser ragt, können wir ziemlich große Krebse krabbeln sehen. Wir schwimmen, genießen Pina Colada, gehen am Strand spazieren und schauen uns die Anlage an. Als wir von einem kleinen Grillplatz zurückkommen, haben mich allerdings schon einige Sandflöhe gebissen. Das juckt wie blöd. Bernd allerdings hat nichts abbekommen. Als es Zeit wird, setzen wir uns noch ein wenig an den Pool, schwimmen noch mal kurz, trinken noch einen Pina Colada (alles inkl.) und lassen uns vom Bus zurück zum Schiff bringen. Wir machen uns frisch, essen statt großem Dinner nur Sushi und fahren noch mal mit dem Shuttle zu Altos de Chavon, dem kleinen antiken spanischen Dörfchen auf dem Berg. Es ist bereits dunkel als wir dort ankommen, zauberhaft, geheimnisvoll und einladend wirkt das alte Gemäuer mit den kleinen und kleinsten Restaurants und Bars, die auch mit Musik locken. Sogar eine Hochzeit wird auf einer Terrasse gefeiert. Tragende Klänge raunen sogar aus der kleinen Kirche. Wir sitzen vor einer kleinen Bar im Hof mit nur drei Tischen auf schmiedeeisernen Stühlen, trinken ein Glas Weißwein und genießen die Stille. Der letzte Bus fährt jetzt ab und wir steigen ein. Mit drei von den Sängerinnen und Sängern vom Schiff unterhalten wir uns angeregt während der Rückfahrt. Dieser Tag war schon so angefüllt, dass wir keine Lust mehr hatten, Kandela, die Show im Amphitheater, anzusehen.

Montag, 19. Januar 2004

Seetag! Very relaxing! Nach einem ausgedehnten Frühstück suchen wir uns ein einsames, windgeschütztes Plätzchen mit Sonne und Schatten. Ich habe mir ein unterhaltsames deutsches Buch aus der Library ausgeliehen (Doris Dörrie), Bernd geht ab und zu auf Erkundungsreise, wir nehmen einen gesunden lunch aus dem Spa ein und freuen uns über Blick aus Meer, der nicht endet... Am Nachmittag kommen Rita und Mike des Weges und wir plauschen ein wenig, bevor wir uns zum Gala-Abend schick machen. Heute haben wir einen neuen Tisch, an dem wir mit 4 Ladies sitzen, eine Mutter mit 23jähriger Tochter und zwei Freundinnen. Nette Frauen und ganz nette Unterhaltung. Unsere neuen Waiter und Waiter Assistent sind auch Frauen (Serbien und Finnland), sowie die Weinkellnerin. Bernd ist Hahn im Korb. Den Captain´s Cocktail gibt es im Theater, wo Captain Papanicolaou seine Ansprache hält und seine Offiziere vorstellt. Die Broadwayshow Fantasea gefällt uns wieder sehr gut, vor allem die beiden Akrobaten/Artisten John & Natalie. In der Rendezvous-Lounge versuchen sich Karaokesänger, aber es sind wirklich nur Versuche. ...und schon ist wieder ein Tag vorbei!

Dienstag, 20. Januar 2004

Heute beeilen wir uns mal ein bischen. Gestern haben wir vom Schiff aus ein Auto in Barbados reservieren lassen für 10.00 Uhr. Wir machen eine Inselrundtour. Linksverkehr kennen wir ja schon von St. Thomas. Es ist ganz schön wuselig hier, schlechte, enge Straßen, kaum eine Beschilderung, eigentlich gar keine, und viel Verkehr zumindest an der Westküste, die wir zuerst abfahren. Die berühmte Platinküste ist so gut wie nie zu sehen, weil zerfallene, abgewrackte Häuser oder Hotels sie verdecken. Als wir zwei-/dreimal den Strand sehen ist er sehr schmal und keine Parkmöglichkeit vorhanden. Sandy Lane Golf Resort stellt sich als nicht zugebar heraus (Wärterhäuschen mit Schranken), der zweite tolle Golfplatz enttäuscht uns mit braunen Rasenflächen und vertrockneten Büschen. Es sind schon einige hübsche Wohnhäuser, das große Clubhaus und Palmen und Blütenbüsche zu sehen, aber im Vergleich mit dem uns Bekannten sind wir enttäuscht. Wir versuchen, den richtigen Weg zu finden, halten an einem gutaussehenden Hotel, das sich als Neckermann 3 Sterne Haus entwickelt mit kleinem, ungepflegtem Strand, einer langsam verwitternden Poolanlage und gelangweilt blickenden 10 Hotelgästen. Mullin Bay (heißt jetzt Suga Suga und ist nur auf Nachfragen zu finden) zeigt sich so, daß wir erst gar nicht anhalten und aussteigen wollen. Das Hinterland der Insel zu erkunden fordert uns insofern heraus, als das wir die Straßen, die wir befahren wollen, gar nicht finden. Trotzdem kommen wir irgendwie zum ersten der seven Wonders of Barbados Flower Forest ein Gebiet das in dem grüne Affen zuhause sind und den Andromeda Gardens. Beides sieht nicht vielversprechend aus, wir fahren weiter über holprige, löchrige nicht beschilderte Straßen steil bergauf und bergab und finden uns plötzlich an Harrison´s Cave wieder . Die wollen wir aber nun auch nicht sehen. Wir wollen ja an die tosende wilde Ostküste, befinden uns aber mitten im Inselinneren. Arm und zerrottet stellt sich die gesamte Insel inzwischen dar. Wir fahren zurück zum Cruiseport, ohne das sich das Bild verändert. Es gibt wohl auch ein paar reichere Eckchen hier, die müssen aber gut versteckt sein. Nachdem wir letzte Woche Bridgetown zu Fuß erkundet haben und sie als ganz nett empfanden, müssen wir heute sagen: am Besten läßt man sich von einem Wassertaxi zu einem schönen Strand fahren und genießt Sonne, Meer und Sand. Wir gehen noch ins Internet-CafÈ und lesen die gute Nachricht von Nina (muß sie gerade geschrieben haben), daß sie die mündliche Prüfung so gut geschafft hat (84 - - super!) und die gemischte Nachricht von Basti (hat alles gut geschafft bis auf Mathe na ja, ist halt schwer). Wir schreiben zurück und gehen an Bord und legen und auf Deck 11 in die Sonne/Schatten. Beim Dinner erzählen unsere Tischdamen von ihrer gebuchten Wonder of Barbados-Tour: it was quiet nice was soviel heißt wie na ja, ging so. Heute abend singt Lindsay Hamilton wieder sie hat eine wirklich glockenklare Stimme ein Ohrenschmaus. Sie bekommt stehende Ovationen. Ein paar Dollar verspielen wir im Casino, bevor wir zu Bett gehen.

Mittwoch, 21. Januar 2004

Grenada die Gewürzinsel lockt fast alle Gäste an Land wir bleiben heute an Bord und genießen die Ruhe an Deck, obwohl die Strände hier schon sehr schön und per Wassertaxi leicht zu erreichen sind. Abends nach dem Dinner sehen wir uns BATUCADA an, eine tolle Reise-Show durch verschiedene Nationen wie China, Irland (die Tänzer waren angezogen wie die irischen Stepper und konnten das auch perfekt), Italien, Latein Amerika u.a. Die Kostüme waren fantastisch und das Artistenpaar wieder topp (könnten auch von Cirque du Soleil sein).

Donnerstag, 22. Januar 2004

Frühstück wie immer auf der Terrasse Deck 10 mit Blick auf Antigua... Für 10.30 h haben wir vom Schiff aus ein Wassertaxi bestellt in der vorigen Woche hatten wir gesehen, dass eine Gruppe von Leuten freudig und lachend ausstiegen und nach seiner Business-Karte fragten. Tatsächlich liegt er schon direkt vor unserer Constellation und wartet mit seinem frisch geputzten Baby auf uns. Captain Denroy Shaw, besitzt ein 8 m langes selbstrestauriertes Aluboot mit Sunscreen und starkem Außenbordmotor, max. 8 Personen darf er transportieren aus versicherungstechnischen Gründen. Er hat aber eine Kühlbox mit selbstgemixtem Rumpunch für mindestens 15 Personen unter der Sitzbank. Nach genau 3 Minuten Fahrt hält er sein Boot an und schenkt uns einen ersten Punch ein, schmeckt sehr gut auch ihm selbst. Er verrät uns sogar sein Rezept: Orangen-, Grapefruit- und Passionsfrucht-Saft und Rum nach Geschmack! Er erwähnt noch, dass er für diesen Tag nichts anderes geplant hat und dass er uns für die vereinbarten $ 25/Pers/2Std. auch ruhig etwas länger herumfahren kann. Wir brausen vorbei an den schönsten Stränden und Buchten, halten ab und zu an, um Details zu erfahren wie z. B. daß Queen Elisabeth, als sie noch jung war, in jener Bucht gebadet hat, die seither Queens Bay heißt. Zu einem einsamen Strand bringt er oft Gruppen von Gästen, organisiert auf Wunsch auch ein Barbecue. Das wär´s doch! Bis zum südlichsten Punkt von Antigua saust er mit dem Boot, hält an einem Strand und läßt uns ins türkisblaue Wasser springen herrrrrrrlich! Die wilde Fahrt geht zurück, wobei er nicht vergißt, uns noch einen Rumpunch für den Weg einzuschenken und ein wenig frisch geriebene Muskatnuß als Geschmacksverstärker hinein zu streuen, worauf er sich erstmal einen Joint ansteckt. Bernd glaubt ja, daß es Muskatnuß war, ich denke nicht. Aber merken können wir nichts, weder im Kopf noch vom Geschmack. In Dickinson Bay ankert er vor Coconut Grove, einem kuscheligen kleinen Strandlokal mit Strohdach, Sand im gesamten Restaurant, gemütlichen Stühlen und einer Bar. Hübsche dunkelbraune Girls bedienen, sind lustig und zu Spässen aufgelegt, sie flaxen mit Denroy, der nebenan wohnt, und mit den Gästen eine nette Atmosphäre. Unser Lunch schmeckt lecker und wir genießen dabei die Sonne. Gegen 4.00 h bringt Captain Dennroy uns dann zum Cruisehafen zurück, wieder direkt vor unser Traumschiff. Er erwartet tatsächlich nur $25/Pers. Natürlich geben wir ihm etwas mehr, er war immerhin fünf Stunden mit uns unterwegs und sehr freundlich. Sollten wir wieder nach Antigua kommen rufen wir ihn bestimmt wieder an. War das ein herrlicher Tag! Unglaublich schön, erholsam, abenteuerlich, außergewöhnlich ... Wir gehen noch ein wenig aufs Sonnendeck und lassen den Tag Revuelaufen. Dabei kommen Rita und Mike des Wegs und teilen unsere Eindrücke bei einem Drink auf dem Liegestuhl. Letztes Galadinner ist angesagt Lobster und andere delikate Speisen stehen auf dem Menu. Und danach natürlich die Baked Alaska Parade (mit Wunderkerzen) aller Kellner durch das gesamte San Marco Restaurant. Alle Gäste winken dazu mit ihren großen weißen Stoffservietten und johlen, wenn ihr jeweiliger Waiter vorbeikommt. Die Damen an unserem Tisch erzählen auch von ihren Erlebnissen auf der Insel, auch von ihren Shoppingtouren. Um 8.00 Uhr sind wir wieder zum Captain´s Cocktail der Captain´s Club Mitglieder (so heißen die Mehrfach-Cruiser bei Celebrity Cruiseline) eingeladen (nach dem Dinner mögen wir ganz gern einen Black Russian = Wodka mit Kaluha auf Eis). Der Captain hält wieder eine kleine Ansprache, das Paar mit den meisten Kreuzfahrten dieser Gesellschaft wird mit einem Geschenk und Blumen geehrt, dann spielt die Band Prodigy Tanzmusik und diese Party ist beendet. Wir gehen ins Theater: Spotlight Broadway Ausschnitte aus Musicals wie z. B. Westside Story, Hello Dolly, FossÈ, Phantom der Oper, Les Miserables... toll. Wir schlendern noch ein wenig umher (Karaoke, Casino etc.).

Freitag, 23. Januar 2004

Früh aufstehen! Wir müssen unsere Pässe abholen, weil wir in St. Thomas heute wieder in die USA einreisen. Geht aber relativ schnell. Danach gibt ein leichtes Frühstück und dann geht´s mit einem Taxibus nach Red Hook zur Fähre nach St. John. Wieder rein in ein Taxi (sind übrigens immer offene Pick up´s mit ca. 14 Passagieren, der Wind weht schön rein und man kann gut gucken) und ab geht die Panoramatour mit Stops an Aussichtspunkten und Erklärungen zu Cinamon Bay. Diesen Strand wollen wir heute kennenlernen. Ein Campground liegt versteckt in dem Statepark direkt vor dem schmalen weißen Sandstrand, das Wasser bauscht zu weißer Gischt auf, die mich zweimal auf den Meeresboden schleudert. Sand ist im Badeanzug, in den Haaren, in den Ohren, überall... Macht Spaß. Nach einiger Zeit überlegen wir uns, nach Hawksnest zu fahren, einen weiteren Beach, die sanfteres Wasser hält, glasklar wiegt es uns in der Sonne. Hier wird gerade etwas im Park gebaut, was das wohl wird? Als wir wieder trocken sind, lassen wir uns zum Hafen zurückfahren und steigen bei Mongoose (entzückende kleine Mall) aus, trinken an der kleinen Bar von letzter Woche noch eine Pinacolada und wackeln dann zur Fähre nach Charlotte Amelie/St. Thomas. Heute tummeln sogar wir Nicht-Shopper uns in dieser hübschen Anlage herum. Von außen sieht man gar nicht, wie schön es hier drinnen ist, gemütlich und kühl in den Gassen, gepflegt die kleinen Läden. Zu Hause machen wir uns frisch und hübsch und sind pünktlich zum Auslaufen bei Sunset auf Deck 11. Sobald die Sonne versunken ist, wird es schnell dunkel. Die ganze Bucht von St. Thomas erstrahlt mit Tausenden von Lichtern. Sehr romantisch. Beim letzten Dinner erzählen wir wieder viel mit unseren Damen, geben unseren Waitern ihren Umschlag mit herzlichem Dank und herzlicher Verabschiedung. Mit den beiden Freundinnen aus North Carolina von unserem Tisch sitzen wir noch ein wenig in der Champagner Bar, bevor wir die Abschiedsshow ansehen. Dann steht Packen auf dem Plan. Doch dass ist schnell gemacht. Die Koffer kommen vor die Tür und wir krabbeln schnell ins Bett.

Samstag, 24. Januar 2004

6.30 h klingelt der Wecker. Oh ha! Den Rest, der im Schrank hängt, ziehen wir an und packen unseren Kulturbeutel ein. Die warmen Winterjacken sind schon im Handgepäck. Auf Deck 10 in Seaside CafÈ ist es noch ziemlich leer. Wir frühstücken in Ruhe, haben noch genug Zeit. Im Theater auf Deck 4 warten schon die ersten Leute zum Check out. Pünktlich um 8.15 h verlassen wir als erste direkt hinter Lindsay Hamilton und ihrem Verlobten das Schiff. Unser Gepäck steht schon nach Farben sortiert in der Cruise Port Halle. Ein Gepäckträger bringt unsere Sachen zum Taxi und ab geht´s zum Airport in San Juan/Puerto Rico. Na, das klappt ja wieder! Ohne lange Warteschlange checken wir ein und starten pünktlich. In Miami haben wir 4,5 Std. Zeit. Von einem Marriott-Shuttle lassen wir uns ins Hotel bringen. Ein Komplex von Marriott, Fairfield Inn und Courtyard. Diese drei Hotels haben einen Innenhof mit herrlicher Poolanlage. Hier lunchen wir, gehen zum Pool und liegen noch zwei Stunden in der Sonne. Ist doch angenehmer, als im Airport zu warten. Zurück im Flughafen haben wir nach eindringlichen Sicherheitsmaßnahmen noch genügend Zeit, den Laptop aufzuladen und ein wenig unser Diary zu vervollständigen. Mit einer halben Stunde Verspätung starten wir in Miami. Momentan haben wir starke Turbulenzen, was das Eintippen in den Laptop etwas erschwert. Gegessen haben wir schon. Der Flug wird nur 6,5 Stunden dauern, da wir starken Rückenwind haben und mit der Erdumdrehung fliegen. Vielleicht können wir noch etwas schlafen, bevor wir Karin und Adi treffen. Die beiden wollen uns von Flughafen Hamburg abholen. Aber vorher müssen wir noch von London Heathrow nach Hamburg fliegen. Na dann...

Happy Cruising wuenscht IDee-Cruises.de,

Irma & Bernd Deeke